Portrait of happy couple with backpacks in snowy woods

Bildquelle: © flairimages / Fotolia.com

Outdoorkleidung soll in erster Linie einen Schutz gegen das Wetter bieten. Sie soll einerseits Regen und Wind abhalten, andererseits aber auch leicht sein und sollte die Bewegungsfreiheit nicht einschränken. Da manche Aktivitäten schweißtreibend sein können, müssen die Jacken auch atmungsaktiv sein und gleichzeitig für Trekkingtouren eine gewisse Robustheit mitbringen. Es gibt Jacken, die diese Anforderungen erfüllen können.

Hardshell-Jacken für kalte Temperaturen

Hardshell-Jacken sind wasserdicht und gleichzeitig atmungsaktiv. Die leistungsstarke Membran hält das Wasser von außen ab und lässt den Schweiß als Wasserdampf nach Außen. Diese Klimatisierung funktioniert am besten, wenn der Temperaturunterschied sehr groß ist, ab ungefähr 18 Grad Celsius Außentemperatur funktioniert sie gar nicht mehr. Die Außenseite besteht hier aus einem robustem und reißfestem Material, dass gleichzeitig Wasser und Schmutz abweist. Unter diesem Oberstoff ist eine funktionale Membran eingearbeitet. Unter dieser Membran folgt entweder ein Netzfutter, welches lediglich dazu dient die Membran zu schützen oder ein Innenfutter, welches zusätzlich Wärme liefert. Dieses kann in der Regel separat entfernt werden.

Softshell-Jacken trotzen keinem Dauerregen

Softshell-Jacken gelten als unkomplizierte Allrounder und sind mittlerweile nicht nur für Outdoor-Aktivitäten, sondern auch für die Freizeit ein idealer Begleiter. Sie sind vor allem weich, leicht und elastisch und bieten somit viel Tragekomfort. Diese Jacken haben eine glatte Außenseite, die Wind und Wasser abhält und zudem atmungsaktiv ist. Sie ist bei schweißtreibenden Aktivitäten ideal und bietet auch Komfort beim Tragen eines Rucksacks. Die Jacken halten leichten Regen ab, bei Dauerregen versagen sie allerdings. Softshell-Jacken gibt es in verschiedenen Qualitätsstufen, in denen Isolation und Atmungsaktivität variieren. Softshells können auch zur Wärmeerhaltung unter einer Hardshell-Jacke getragen werden. Modelle mit einer schwächeren Membran verstärken die Atmungsaktivität, verhindern aber auch weniger das Eindringen von Regen und Wind.

Welche Jacke für welchen Zweck?

Für eine Wanderung im Gebirge, wie z.B. den Alpen, und für lange Trekkingtouren eigenen sich die Hardshells besonders gut, da diese vor starkem Regen und Schneefall schützen können. Außerdem sind sie robuster und somit ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass die Jacke unterwegs reißt. Softshells eignen sich eher für wärmere Temperaturen und bewegungsintensive Aktivitäten, bei denen man trotzdem vor Wind geschützt bleiben möchte. Außerdem halten auch sie ein bisschen Regen ab, sodass man keine separate Jacke braucht.

Kategorie: Allgemein
Tags: , ,